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Jugend forscht Sieger auf der didacta 2009

Erfolgreiche Nachwuchswissenschaftler zeigen innovative Ideen für den Schulunterricht auf Europas größter Bildungsmesse

Vier Preisträger von Jugend forscht präsentieren ihre innovativen Ideen vom 10. bis 14. Februar 2009 auf der Bildungsmesse didacta in Hannover. Die erfolgreichen Nachwuchswissenschaftler zeigen ihre prämierten Projekte am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Halle 15. Auf der größten Fachmesse ihrer Art in Europa werden rund 700 internationale Aussteller Trends, aktuelle Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Lehren und Lernen vorstellen.

Stefan Noack (19) aus Chemnitz und Michael Dittmann (20) aus Oelsnitz in Sachsen präsentieren ein selbstentwickeltes Computerprogramm, das den Physikunterricht anregender gestalten soll. Den beiden Schülern fiel auf, dass sich längst nicht alle Phänomene mit interessanten Schulversuchen erfahrbar machen lassen: Manche Apparaturen sind zu komplex, andere zu teuer. Hier wollten sie mit ihrer neuen Software Abhilfe schaffen. Diese simuliert physikalische Prozesse in verblüffender Qualität. So wird beispielsweise das Eindellen eines Würfels durch grobe mechanische Kräfte auf besonders plastische Weise dargestellt. Die Jungforscher wurden im vergangenen Jahr Landessieger im Fachgebiet Mathematik/Informatik in Sachsen.

Ebenfalls eine Verbesserung für den Schulunterricht entwickelten Philip Grebing (17) und Leonard Karnatz (16) aus Berlin. Die aktuellen Technik-Landessieger konstruierten ein Wasserwellengerät mit integrierter LED-Stroboskopbeleuchtung. Die Erzeugung der Wellen realisierten die Schüler mithilfe von Dauermagneten auf dem Boden der Wannen und kleinen Korkenschwimmern mit einem metallischen Kern. Eine Spule sorgt mittels Influenz für die nötige Schwingung der Schwimmer und des Wassers. Die Einzelteile setzten die Jungforscher in einen umgebauten Overhead-Projektor ein. Ihre Neuentwicklung liefert lichtstarke Wellenbilder, bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten und verbraucht zudem sehr wenig Energie.

„Es gehört seit Langem zu unseren Kernaufgaben, die erfolgreichen Nachwuchswissenschaftler über den Wettbewerb hinaus zu fördern“, sagt Dr. Uta Krautkrämer-Wagner, Geschäftsführerin der Stiftung Jugend forscht e. V. „Für die Jugendlichen ist die didacta eine exzellente Gelegenheit, ihre Forschungsarbeiten einem interessierten Fachpublikum vorzustellen und wichtige Kontakte zu knüpfen.“

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