DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann: Trotz Krise gute Chancen auf Ausbildung

Die Juni-Zahlen der Bundesagentur für Arbeit stützen die Einschätzung des DIHK, dass sich die Ausbildungschancen der Jugendlichen trotz Krise nicht verschlechtern müssen. Aktuell ist der Rückgang bei den Bewerbern deutlich größer als bei den gemeldeten Ausbildungsstellen. Die Zahl der Bewerber ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken (um 14,1 Prozent auf 468.000). Grund: Demografischer Wandel, aber auch ein zunehmender Trend zu höheren Schulabschlüssen, was zu einem längeren Verbleib der Jugendlichen im Schulsystem führt. Dadurch hat sich die rechnerische Lehrstellenlücke zwischen unbesetzten Ausbildungsstellen und noch unvermittelten Bewerbern weiter verringert – von 88.200 im Vorjahr auf aktuell 71.500 (- 19 Prozent). Im Westen ist die Lücke um sechs Prozent kleiner geworden, im Osten gar um 50 Prozent.

“Viele zehntausende Ausbildungsstellen sind noch unbesetzt und werden von den Industrie- und Handelskammern derzeit im Rahmen der ‘Wochen der Ausbildungschance’ intensiv beworben. Ich appelliere an die Jugendlichen, diese Chancen zu nutzen”, so Driftmann.

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