Unternehmen


Ausbildung bei Adidas

Im Zeichen der drei Streifen

Die drei Streifen sind ein Mythos. Die deutschen Fußballweltmeister-Mannschaften 1954, 1974 und 1990 trugen sie ebenso wie heute Amateursportler und an sportlichem Lifestyle orientierte Menschen rund um den Globus. Adidas ist eine deutsche Weltmarke und ein Konzern, der jungen Menschen zukunftsträchtige Ausbildungsplätze bietet.

Begonnen hatte alles 1920 als Adi Dassler aus den wenigen Materialien, die nach dem ersten Weltkrieg erhältlich waren, seine ersten Schuhe fertigte. Der Name Adidas entstand dann 1948 als Kombination aus dem Vor- und Nachnamen des Firmengründers: ‚Adi‘ und ‚Das.‘ Nach fast 70 Jahren schied die Familie Dassler 1989 aus dem Unternehmen aus, der Konzern wurde in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und ist heute der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt mit über 10 Milliarden Euro Umsatz und fast 40000 Mitarbeitern weltweit am Ende des Jahres 2008, davon über 3000 in Deutschland.

Ausbildungs- und Studienprogramme
Jungen Leuten bietet der Fußballschuh- und Freizeitklamottenmacher eine ganze Reihe von Einstiegschancen an seinen deutschen Standorten. Die Ausbildungsprogramme des Konzerns geben die Möglichkeit, direkt nach dem Schulabschluss in einem dreijährigen Rotationsprogramm praktische Erfahrungen zu sammeln. Zu diesen Programmen gehören neben den Ausbildungen für Einzelhandelskaufleute, Industriekaufleute und Fachinformatiker auch duale Studienprogramme in Zusammenarbeit mit Berufsakademien.

Zu den klassischen Ausbildungen gehört die Lehre zur Industriekauffrau/-kaufmann, zur Kauffrau/Kaufmann im Einzelhandel, zur Fachinformatikerin/Fachinformatiker, zur Fachkraft für Lagerlogistik und zur Schuhfertigerin/Schuhfertiger.

Bereiche kennenlernen
„Durch die dreimonatigen Rotationen erhalte ich die Möglichkeit die verschiedenen Bereiche des Unternehmens kennenzulernen und einen guten Einblick in die Aufgabengebiete der jeweiligen Abteilungen zu gewinnen – von Marketing über die Finanzabteilung bis hin zur Entwicklungs- und Personalabteilung,“ sagt Laura Ruprecht, Auszubildende zur Industriekaufffrau. „Das internationale Umfeld und der ständige Wechsel gestalten die Ausbildung besonders interessant und sehr abwechslungsreich.“

Darüber hinaus bietet Adidas die duale Ausbildung samt Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart mit den Schwerpunkten Industrie, Handel und Wirtschaftsinformatik. Angestrebter Abschluss ist hier der Bachelor.

Gute Übernahmechancen
Wer die Ausbildung bei der Firma mit den drei Streifen macht, hat gute Chancen übernommen zu werden. „Die Adidas Gruppe hat 2009 grundsätzlich alle Auszubildenden in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen, die sich entschieden haben, Ihre Karriere im Unternehmen fortzusetzen,“ sagt Unternehmenssprecherin Kirsten Keck am Firmensitz im fränkischen Kleinstädtchen Herzogenaurach.

Wer sich hingegen lieber für ein Studium nach der Ausbildung entscheidet, muss den Draht zu Adidas ebenfalls nicht abschneiden. „Während dieses Studiums bleiben wir im Rahmen unseres „Rebound“-Programms weiterhin mit unseren ehemaligen Auszubildenden in Kontakt, um ihnen gegebenenfalls nach Abschluss des Studiums erneut einen Arbeitsplatz in unserem Unternehmen anzubieten,“ so die Sprecherin.

Engagement, Leidenschaft und Leis-tungsbereitschaft bei der Umsetzung innovativer Aufgaben sind wichtige Eigenschaften für Bewerber um die begehrten Ausbildungsplätze. Begeisterung für Sport, Mode und Lifestyle sind ebenfalls eine unabdingbare Voraussetzung.

Identifikation wichtig
„Für uns ist wichtig, dass die Bewerber zu unserer Unternehmenskultur passen und sich mit unseren Marken identifizieren können,“ fasst es Kirsten Keck zusammen. Die Produkte des Unternehmens seien leistungsorientiert, innovativ und kreativ, das gleiche werde auch von künftigen Mitarbeitern erwartet.

Interkulturelle Kompetenz
Ganz konkret sollten Bewerber auch sehr gute Englischkenntnisse und interkulturelle Kompetenz mitbringen, da in der Unternehmenszentrale in Herzogenaurach Mitarbeiter aus über fünfzig Nationen tätig sind.

Die Bewerbung
„Anschreiben und Lebenslauf sollten einen roten Faden haben und klar zeigen, welche Qualifikation und Motivation hinter der Bewerbung steckt,“ empfiehlt Keck. Ehrenamtliches Engagement im Sportverein, ausführliche Vorabinformationen über Adidas und die Fähigkeit, sich gut selbst zu verkaufen, seien wichtige Voraussetzungen. „Aber immer bei der Wahrheit bleiben!“, so Keck.

Bereits in der Ausbildung will Adidas das projektbezogene Arbeiten im Team fördern. So gibt es die Möglichkeit an einer Vielzahl von freiwilligen Projekten, wie z.B. rund um die Fußball EM vor zwei Jahren oder dem Kids Sport Fun Day, teilzunehmen.

Karriere im Weltkonzern
Wer es schafft, eine Lehrstelle zuEergattern, kann Karriere machen. Der Weltkonzern Adidas ist in unzähligen Ländern vertreten, stellt für ebenso viele Sportarten Ausrüstung her und ist mit seinen drei Marken Adidas, Reebok und der Golfsparte TaylorMade weltbekannt.

An Bewerbern mangelt es Adidas daher nicht. „Unsere Produkte sind beliebt und in fast jedem Land erhältlich. Das macht uns zu einem gefragten Arbeitgeber,“ fasst es Kirsten Keck zusammen.

Begrenztes Angebot
Zudem gibt es die beliebten Lehrstellen nicht gerade wie Sand am Meer. Ende 2009 beschäftigte Adidas in Deutschland 58 Auszubildende, ein Jahr zuvor waren es 54. Diese niedrige Ausbildungsquote hat die DGB-Jugend, die Grünen und andere Gruppen schon vor ein paar Jahren alarmiert. Unter dem Slogan „Asi das!“ protestierten sie 2006 gegen „einen eklatanten Missstand im Hause Adidas.“ Die Firma habe die schlechteste Ausbildungsquote aller 30 Dax-Unternehmen. Nur zwei von hundert Beschäftigten seien Auszubildende.

Über klassische Ausbildung hinaus
An der Quote hat sich auch heute nicht wirklich was geändert. Adidas lässt das Argument trotzdem nicht gelten, da der Begriff „Ausbildung“ zu eng ausgelegt werde. Neben den klassischen Azubis müssten die Teilnehmer des Dualen Studiums, Trainees und Praktikanten mit zu den Auszubildenden gerechnet werden, findet der Konzern. Im Rahmen eines weltweiten Praktikumsangebots haben Studenten die Chance, für einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten bei Adidas Berufserfahrung zu sammeln. Für die besten Praktikanten gibt es das „Rebound“-Programm, um mit ihnen nach Abschluss des Praktikums in engem Kontakt zu bleiben und so die Chancen auf eine spätere Anstellung zu steigern. Ende 2009 gab es in Deutschland 331 Praktikanten.

Kontakt
adidas AG
Human Resources – Emerging Employees
Dagmar Jakob
Adi-Dassler-Platz 1–2
91074 Herzogenaurach

EasyFreeAds Blog News Facebook Twitter Myspace Friendfeed Technorati del.icio.us Digg Google Yahoo Buzz StumbleUpon

Das könnte Dich auch interessieren:

Diskussion

Keine Kommentare zu “Ausbildung bei Adidas”

Hinterlassen Sie einen Kommentar