Tag Archive for 'Berufsbild'

Schornsteinfeger

Ausbildung zum Glücksbringer

Sie sind das Symbol für Glück schlecht hin, die Schornsteinfeger. Das hat auch seinen Grund, denn bereits im Mittelalter stellten die Menschen fest, dass weniger Häuser brannten, wenn die Kamine gereinigt wurden. Entsprechend erfreut waren die Menschen über den Besuch der „schwarzen Männer“. weiter …

Audi-Ausbildungscamps

Eine Initiative kommt ins Rollen

Was genau erwartet einen eigentlich im Ausbildungsberuf und wie sieht der Lehrbetrieb genau von innen aus? Fragen wie diese stellt sich wohl jeder, der kurz vor der Entscheidung für eine Lehrstelle steht. Immerhin geht es um eine Entscheidung für einen ganz neuen Lebensabschnitt. Antworten gibt darauf Audi mit seiner vor einem Jahr gestarteten Ausbildungsinitiative, die dieses Jahr richtig ins Rollen kam. Jugendliche können sich in eventartig organisierten Ausbildungscamps, die Spaß und zugleich Lust auf den Beruf machen sollen, ein Live-Bild vor Ort machen. Zudem gibt es im Camp Profi-Tipps, wie man sich richtig bewirbt – auch wenn das am Ende nicht bei Audi ist. weiter …

Fotomedienfachmann/-frau

Spannende Welt der Bilder

Seit August gibt es an der Schnittstelle zwischen Fotohandel und Fotografenhandwerk einen neuen Ausbildungsberuf. Fotomedienfachleute sollen kompetente Berater in einem sich schnell verändernden Markt von Bildmedienprodukten und -technologien sein. “Jeder Fotohändler müsste begeistert sein”, sagt Christiane Levold. Die Berufsschullehrerin unterrichtet die erste Fachklasse für Fotomedienfachleute an der Berufsschule Kartäuserwall in Köln. Sie hat in der Rahmenlehrplankommission mitgewirkt, die die Ausbildungsinhalte des neuen Berufs mit dreijähriger Lehrzeit festgelegt hat. weiter …

Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Ein Beruf – zwei Ausbildungswege

Sie sind da, wo es brenzlig wird oder genau genommen, damit es das nicht wird: Die Aufgabe der Fachkräfte für Schutz und Sicherheit ist nämlich in erster Linie die „präventive Gefahrenabwehr“, wie es so schön heißt. Wer jetzt aber glaubt, es werden nur hünenhafte, finster dreinschauende Kerle gebraucht, liegt völlig falsch. weiter …

Brauer und Mälzer

Traditionsberuf mit Zukunft

Wasser, Malz, Hopfen und Hefe sind die Zutaten, aus denen eines der liebsten Getränke der Deutschen entsteht: Bier. Bei rund 115 Litern im Jahr liegt der Pro-Kopf-Verbrauch der Bundesbürger, in Bayern sogar bei etwa 155 Litern. Getoppt werden diese Zahlen nur noch von Kaffee. Obwohl die Auswahl der Zutaten nach dem Reinheitsgebot von 1516 doch sehr übersichtlich scheint, ist kein Bier wie das andere. Insbesondere die vielen kleinen und mittelständischen Brauereien sorgen für Vielfalt auf dem Markt. Für den richtigen Geschmack ist der Brauer und Mälzer zuständig. weiter …

Baumschulgärtner

Profis für grünes Wachstum

Zum Beruf des Gärtners gehören sieben Fachrichtungen. Eine davon bilden die Baumschulen mit über 3000 Unternehmen in Deutschland. Mit richtig großen Pflanzen hat man es bei der Baumschule Bruns in Bad Zwischenahn zu tun. Auf mehr als 500 Hektar Land, das sind fünf Millionen Quadratmeter, werden hier über 5000 unterschiedliche Pflanzen und Gehölze geschult. In der größten Baumschule Europas ist Qualität oberstes Gebot. Baumschulgärtner sorgen dafür, dass sie stimmt. weiter …

Kaffeeröster

Ein neuer Beruf als Pilotprojekt

Eigentlich gibt es den Ausbildungsberuf des Kaffeerösters bereits seit den 70er Jahren nicht mehr. Doch ist bei den Kunden eine Rückbesinnung auf Qualität zu erkennen und so kämpfen die Röstereien um die Wiedereinführung des Berufes. Dabei gibt es einen ersten Teilerfolg: In Heilbronn werden ab dem kommenden Jahr Fachkräfte für Lebensmitteltechniker mit dem Schwerpunkt Kaffee ausgebildet. weiter …

Kampfmittelbeseitiger

Was für Nervenstarke

Ausgeglichenheit und technisches Geschick sind vorausgesetzt, wenn man Kampfmittelbeseitiger bei der Bundeswehr werden möchte. Gefragt sind Bewerber mit technischem Beruf, die auch in gefährlichen Situationen Nervenstärke zeigen.

Oberfeldwebel Manfred Geißendörfer kann sich noch gut an diesen Nachmittag erinnern: Er war als Kampfmittelbeseitiger der Bundeswehr im Auslandseinsatz im Kosovo, als eine Meldung der Polizei die Kameraden aufschreckte. Ein Bauer hatte zwei Handgranaten in seinem Vorgarten entdeckt. Die örtliche Polizei bat nun die KFOR um Hilfe, die gefährlichen Kampfmittel zu entfernen, bevor sie Schaden anrichten würden. Geißendörfer übernahm den Auftrag, ohne zu zögern. weiter …

Veranstaltungskaufmann

Ein Job mit Zukunft

Wer Computer liebt, gern reist und gute Ideen hat, ist als Azubi bei der PlanetLAN GmbH genau richtig. Wer hier seine Ausbildung als Veranstaltungskaufmann macht, kommt weit herum. Das Planen der weltweiten Events findet zwar vornehmlich im Büro statt, aber dennoch hat der Job mit dem der “normalen” Kaufleute eher wenig zu tun. weiter …

Führungslaufbahn im Handel?

KiK bietet mehr als 300 Ausbildungsplätze für Abiturienten

Nach dem Abitur auch ohne Studium Karriere machen – beim Textildiscounter KiK ist das möglich. Besonders gute Aufstiegsmöglichkeiten bietet die dreijährige Ausbildung zum geprüften Handelsassistenten im Einzelhandel. Zum Start des neuen Ausbildungsjahres im August stellt das Handelsunternehmen wieder mehr als 300 dieser begehrten Ausbildungsplätze bereit. Die Bewerbungsphase hat bereits begonnen. weiter …

Fluglotse

Die Dirigenten der Lüfte

Die Anzahl der Flugzeuge nimmt von Jahr zu Jahr zu. Täglich gibt es etwa am Rhein-Main-Flughafen 1400 Flugbewegungen mit bis zu 90 Starts und Landungen je Stunde. Dafür, dass am Himmel oder schon auf den Start- und Landebahnen nicht das Chaos ausbricht, sind Fluglotsen unerlässlich.

Fluglotsen tragen höchste Verantwortung. Sie überwachen und führen den Flugverkehr Tag und Nacht und weisen den Piloten den Weg. Ohne Fluglotsen kann kein Flugzeug sicher starten, fliegen und landen. „Dieser Beruf bietet jeden Tag eine neue Herausforderung. Fluglotse zu sein ist etwas Besonderes“, so Christian Kelm aus Neu Wokern. weiter …

Karriere bei der Flughafenfeuerwehr Frankfurt

Beruf oder Berufung?

Der Frankfurter Flughafen gehört zu den wichtigsten Luftfahrt-Drehscheiben der Welt. Auf 19 Millionen Quadratmetern arbeiten rund 70000 Menschen. Mehr als 1300 Flugzeuge am Tag wollen mit bis zu 16 Millionen Litern Kerosin betankt werden. Weit mehr als 50 Millionen Passagiere durchlaufen die Terminals im Jahr. Jede Menge Arbeit und Verantwortung bedeutet das für die Flughafenfeuerwehr. Wer hier als Brandschützer arbeiten möchte, braucht eine fundierte Ausbildung. Ein anerkannter Ausbildungsberuf ist Feuerwehrmann allerdings nicht. weiter …

Systemgastronomie

Nichts für Langweiler

Erstmals seit 2001 hat sich im Mai dieses Jahres die Statistikkurve der Bewerber für Ausbildungsstellen mit der der neu abge­schlossenen Ausbildungsverträge getroffen. Beste Aussichten also für junge Arbeitssuchende, die jetzt vom Aufschwung am Arbeitsmarkt profitieren. Für alle, die einen guten Schulabschluss in die Bewer­bungsmappe legen können – mehr denn je schauen die Arbeitgeber bei der Vergabe eines Ausbildungsplatzes darauf – gilt jetzt „Grünes Licht“ für den Start in eine Erfolg versprechende Zukunft. Wer dabei auf viel „Action“ im beruflichen Alltag setzt und Karriereperspektiven in greifbarer Nähe sehen möchte, der sollte über eine Ausbildung in der expansiven Systemgastronomie nachdenken. weiter …

Speiseeishersteller

Eiskalt erwischt

Erfunden haben es die Italiener, aber sein Genuss hat sich schnell über die ganze Welt verbreitet: Speiseeis. Seine handwerkliche Produktion ist eine Kunst, und damit sie nicht verloren geht, wird ab August der Speiseeishersteller zum Ausbildungsberuf.

In Deutschland gibt es rund 9000 Eisdielen, etwa 3300 von ihnen produzieren ihr Eis selbst. Dank moderner Technik ist die Herstellung einerseits einfach, auf der anderen Seite zwingt die Konkurrenz zu qualitativer Abgrenzung. Deshalb war es seit langem ein Anliegen des Verbandes der italienischen Speiseeishersteller in Deutschland, Uniteis, die Weitergabe ihrer handwerklichen Tradition in einer Ausbildungsordnung festzuschreiben. weiter …

Karrieren-Start in Österreich

Sebastian Darberer durchläuft seine Ausbildung im Nachbarland

sebastian-degenfelder.jpg„Kein Vergleich zur Ausbildung in Deutschland“, sagt Sebastian Degenfelder und lacht über das ganze Gesicht. Nach einem Jahr hatte der heute 21-Jährige seine Ausbildung zum Hotelfachmann im bayrischen Passau abgebrochen und sich erfolgreich in Österreich beworben. weiter …